Die Geschichte unseres Vereins


1993 - 1999 2000 - 2007 2008 - jetzt

2008 Zur Premiere des Karl-May-Spiels 2008 "Im Tal des Todes" begrüßten die Spielgemeinschaft und etwa 1000 Zuschauer den Namensgeber des Vereins Gojko Mitic. Nach den beiden Premierenvorstellungen der Kinder- und der Jugendbesetzung äußerte Gojko Mitic gegenüber den jungen Darstellern: "Ich bin stolz auf euch!" Neben den Hauptdarstellern erhielten besonders Florian Riemer als Indianer mit Falken, die Pyrotechniker unter Andreas Stürzner, die Musiker, die Indianertänzer und die Reiter den Beifall des Publikums.

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2009 Gerade noch rechtzeitig wurde sie fertig, die neue Kulisse. Vor einer sechs Meter hohen Echtfels-Kulisse und einem ausgebauten, größeren Teich spielten 2009 wieder über 40 Kinder und Jugendliche ein Stück nach Karl May. Dank zahlreichen helfenden Händen hinter den Kulissen gab es auch wieder viele neue Kostüme, eine Farm und ein Indianerdorf auf der Bühne zu sehen. Ein besonderes Highlight war die Postkutsche, die von unserem langjährigen Kutscher Martin Schulze gelenkt wurde. Die intensive Vorbereitung auf die Bischofswerdaer Karl-May-Spiele 2009 motivierten die Darsteller und Helfer trotz des schlechten Wetters die Spielsaison durchzuhalten und jede Vorstellung von "Old Surehand" über die Bühne zu bringen.

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2010 Schon im Frühjahr 2010 besuchte Namensgeber Gojko Mitic gemeinsam mit einem Fernsehteam des RBB die Waldbühne in Bischofswerda. Gedreht wurde für die Sendung "Ein Wochenende mit Gojko Mitic". Das von Madlen Wehle moderierte Porträt wurde im Herbst 2010 im RBB ausgestrahlt.



Das Karl-May-Spiel "Die Felsenburg" besuchten im Sommer trotz Fußball-WM und Hitzewelle über 6900 Zuschauer. Die über eine Maßnahme des Amtes für Arbeit und Soziales gewonnenen Helfer gestalteten eine Kulisse mit echter Westernatmosphäre. Der Wandmaler Uwe Gloge-Häntschel schuf dazu eine stimmungsvolle Hacienda. In den Aufführungen erhielten neben den Hauptdarstellern besonders die Reiter und Tänzer, der Kutscher Martin Schulze, Florian Riemer als Indianer mit Falken, die Pyrotechniker unter Andreas Stürzner und der Stuntman Tilo Hase mit seinem Team den Beifall des Publikums.

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Die Vereinfahrt führte die Vereinsmitglieder in diesem Jahr auf die Felsenbühne Rathen. Dort erlebten die jungen Darsteller und ihre Eltern das Karl-May-Spiel der Landesbühnen Sachsen "Der Ölprinz". Vor der Vorstellung wurden die Gäste aus Bischofswerda von der Theaterleitung besonders herzlich begrüßt. Nach der Vorstellung nahmen sich Regisseur Olaf Hörbe und einige Darsteller Zeit für einen Rundgang hinter die Kulissen der Felsenbühne.



2011 Schon im Vorfeld sorgte das Plakat des Karl-May-Spiels 2011 für Aufsehen. Es gilt als das bisher gelungenste Motiv der Bischofswerdaer Karl-May-Spiele. Serdar Semmer als Darsteller der Titelfigur erwies sich in der Kinderbesetzung als eine Idealbesetzung. Die Besetzung des Halbblutes in der Erwachsenenbesetzung brachte allerdings einige Turbulenzen. Ursprünglich war Ben Hänchen als Halbblut vorgesehen. Da sich aber Simon Rensch während der Probenphase verletzte, musste Ben Hänchen kurzfristig die Rolle des Old Shatterhand übernehmen. Als Halbblut wurde Johannes Schwarz gewonnen, der eigentlich wegen seiner Abiturprüfungen keine größerer Rolle übernehmen wollte, sich aber mit seiner sportlichen und frischen Darstellung des Halbblutes im Nachhinein als ein Glücksfall für die Inszenierung der Erwachsenenbesetzung erwies. An Superlativen mangelte es in dieser Saison keinesfalls. Mit Daniel Otterbach als Kas Timpe spielte ein Darsteller aus dem über fünfhundert Kilometer entfernten Siegen in Westfalen mit. Der gelernte Koch gab seine Arbeit auf und zog für vier Monate nach Ostsachsen, um als Darsteller der Karl-May-Spiele in Bischofswerda mitwirken zu können. Darüber wurde auch in den Medien ausführlich berichtet. Neben verschiedenen Zeitungsartikeln fand auch ein Team im Auftrage des MDR-Fernsehens den Weg auf die Waldbühne und porträtierte Daniel Otterbach. Der Beitrag wurde im MDR-Sachsenspiegel gesendet. Die Spielsaison selbst begann verregnet. Die Premieren beider Besetzungen konnten noch gespielt werden. Am darauffolgenden Sonntag aber musste auf der Waldbühne "Land unter" vermeldet werden.



Durch Zusatzveranstaltungen und vollständig ausverkaufte Vorstellungen am zweiten Wochenende wurden aber die Ausfälle mehr als wettgemacht. Am Ende der Saison konnte sogar ein neuer Zuschauerrekord verkündet werden. 7500 Besucher sahen das Karl-May-Spiel der Saison 2011 auf der Waldbühne. Die Inszenierung selbst erhielt insgesamt gute Kritiken. Gastautor Dieter F. Gottwald hatte ein stimmiges Textbuch geliefert. Die Pyrotechniker überzeugten mit interessanten Effekten. Eine Westerneisenbahn fuhr über die Waldbühne. Die Darsteller kämpften sich mit viel Action durch die Aufführung. Ein Stuntman stürzte als Häuptling Tokvi-kava von einem hohen Felsen in die Tiefe. In den Inszenierungen wirkten insgesamt neun Pferde mit. Im Schlussbild galoppierte eine Pferdeherde rasant über die Waldbühne. Als jüngster Darsteller kam der erst sechs Monate alte Tristan Amadeus Gründer zum Einsatz. In der Anfangsszene stellte er das eben erst geborene Halbblut dar. Eine Idealbesetzung für ein Baby. Wenn der jüngste Darsteller nicht so recht in Form war, wurde er durch eine Babypuppe gedoubelt.


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