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Steckbrief
Dieter F. Gottwald

Geboren am 9.Mai 1951; aufgewachsen, Schulbesuch und Berufsausbildung in Hamburg. 1972 begann er dort Theater zu spielen. Längst in Schleswig-Holstein ansässig, ist er seit 1984 Mitglied der Niederdeutschen Bühne Neumünster. Seit frühester Jugend begeisterte ihn die Welt Karl Mays, und am 9. Juni 2001 erfüllten ihm die kleinsten Karl May-Spiele-Deutschland einen Traum, den er zwanzig Jahre vergeblich träumte. Seine Scout-Fassung (nach Winnetou II - Der alte Scout) wurde in Bischofswerda zum ersten Mal aufgeführt. Mittlerweile schrieb er acht weitere Karl-May-Stücke, von denen bereits drei in Bischofswerda über die steinigen Bretter gingen, die die Welt bedeuten...
Der Sohn des Bärenjägers, 2006; Der Geist des Llano Estacado, 2007; Old Surehand, 2009 - 2011 wird das vierte Stück aus seiner Feder - Halbblut - folgen. Neben seiner Kinderbuchserie Franziska & Frederik, deren vierter Teil gerade entsteht, arbeitet der Autor seit geraumer Zeit - gut Ding will Weile haben - an einem neuen Karl-May-Stück mit dem Arbeitstitel Old Shatterhand III. Welcher Roman hierfür als Vorlage dient, verrät er nur wenigen, weil dieser Stoff bislang noch nie für Bühnenzwecke umgesetzt wurde.
Die Frage, warum er für eine Bühne schreibt, an der "nur" Kinder Darsteller sind, beantwortet Dieter F. Gottwald in der für Autoren typischen "Kürze": Karl-May-Bühnen verfügen zumeist über professioneller Darsteller. Aber einige so genannte Profis sollten gelegentlich nach Bischofswerda fahren, um sich anzusehen, was diese Kinder und Jugendlichen fertig bringen. Das ist weit mehr als "nur" ein Kinderspiel, sondern harte, ernsthafte Arbeit, bei der Spielfreude, natürlicher Charme und körperlicher Einsatz zum Tra-gen kommen. Von dieser Leistung kann sich mancher Profi eine gehörige Scheibe ab-schneiden. Die Fassung des Textbuches in unmittelbarer Zusammenarbeit mit dem Regisseur Uwe Hänchen ist immer ein "Kraftakt", bei dem sich Schreibtischtäter (Autor) und Praktiker (Re-gisseur) zusammenraufen müssen, um das Nonplusultra zu erreichen. Wir sind häufig nicht einer Meinung, aber gegenseitige Denkanstöße und Kompromisse führen letztendlich zu einem Ergebnis, das man dem Publikum anbieten darf. - Ich möchte diese Arbeit um keinen Preis der Welt missen.
   
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