Saison 1998

Der Schatz im Silbersee

Die Handlung

Der alte Indianer lkhatschi-tatli schickt Kleiner Bär und Ellen Butler aus, um deren Eltern an den Silbersee zu holen. Dort will er das Geheimnis seiner Vorfahren nicht nur an die junge Generation seines Volkes, sondern auch an die Weißen weitergeben.
Vom Schatz im Silbersee haben aber auch gewissenlose Tramps erfahren. Sie machen Jagd auf die beiden Hälften des Planes, die Kleiner Bär und Ellen bei sich tragen.
Der Weg zum Silbersee führt durch das Gebiet der Utahs. Deren Häuptling Großer Wolf hat jedem Bleichgesicht den Tod geschworen. Derartige Gefahren kann nur überstehen, wer solche erfahrenen Westmänner wie Old Shatterhand, Winnetou, Humpley Bill und Gunstick-Uncle an seiner Seite weiß. Wenn dann auch noch der etwas schräge Lord Castlepool im Wilden Westen auftaucht, ist nicht nur für Spannung, sondern auch für Humor gesorgt.

Hintergründe

Dieses Jahr verbringen wir besonders viel Zeit auf der Waldbühne – in guten, wie an heißen Tagen.
Wenn wir in der Vorbereitungszeit auf die neue Inszenierung nicht gerade im Stadtwald proben, dröhnen dort die Baumaschinen. So bekommen die Darsteller feste Garderoben im Backstage-Bereich. Sie werden von der Firma Roth aus Bischofswerda gesponsert. Auch die Leitstelle der Tontechnik auf der Tribüne wird überdacht. Außerdem erweitern wir die Kulisse um ein festes Gebäude: Ein Holz-Fort mit zwei Türmen und einer Brücke entsteht. In der ersten Saison wird es als Butlers Farm genutzt. In den Folgejahren nimmt die Fassade noch viele Gestalten an – unter anderem die einer mexikanischen Estancia oder einer Westernstadt.
Ab sofort kann uns niemand mehr verfehlen: Am Schmöllner Weg prangt nun ein Hinweisschild „Waldbühne“.
Die Spielzeit selbst wird indes eine sehr große Herausforderung. Ist die Premiere noch verregnet, kämpfen wir an den restlichen Spieltagen gegen die Hitze. Ab und an dient der künstliche Wasserfall als Abkühlung für die Darsteller.
Das schreckt aber weder die Zuschauer ab, noch die Theatertruppe vom Jiedlitzer Jugendclub. Erstmals gibt es auf unserer Waldbühne nicht nur Karl-May-Spiele, sondern auch eine Märchenaufführung.

Textbuch und Regie: Uwe Hänchen

Highlights

Wir spielen zwölf Mal den Klassiker von Karl May. 3.200 Menschen schauen sich das an.
Es gibt erstmals zwei Besetzungen: In der einen spielen Kinder und in der anderen eher Jugendliche die Hauptrollen. Erstmals ist ein Greifvogel Teil des Ensembles.
Wir bekommen ein Holz-Fort am rechten Bühnenrand als neue feste Kulisse. Ein künstlicher Wasserfall bereichert die Inszenierung.
Die Pop-Gruppe „Superboys“ dreht ihr Musikvideo mit unseren Winnetou- und Shatterhand-Kostümen.

Besetzung

Rolle Kinderbesetzung Jugendbesetzung
Winnetou Ben Hänchen Sebastian Benkö
Old Shatterhand Eric Gnauck Maurice Hüsni
Brinkley Thomas Scholze Danilo Heinze
Knox Juliane Bielich Thomas Pietschmann
Hilten Aline Einenkel Holm Herrmann
Woodward Mareen Günther Mareen Günther
Humpley Bill Sybille Hultsch Sybille Hultsch
Gunstick-Uncle Sebastian Hultsch Sophia Schmidt
Lord Castlepool Thomas Seidel Thomas Seidel
Großer Wolf Peter Felber Jan Reuß
lkhatschi-tatli Uwe Hänchen Uwe Hänchen
Ellen Butler Isabell Zwickirsch Katrin Bielich
Verena Puppe

Rolle Kinderbesetzung Jugendbesetzung
Mrs. Butler Lysann Schenk Michaela Schölzel
Kleiner Bär Franziska Heinze Tina Schenke
Großer Bär /
Große Bärin
Marcel Schön Katja Glaubitz
Springendes Reh Mandy Hänchen Mandy Hänchen
Vier Büffel Saskia Schmidt Saskia Schmidt
Kleine Sonne Sandra Günther
Maria Braune
Nadine Gössel
Uthas Catharina und Christina Zeiske, Thiemo und Roland Schwarz, Christopher Hollmann, Eva Scharping, Robin Keimel, Lucas Odrich, Anne Teich, Lisa Seidel, Falk Hoffmann, Felix Walther, Aniko Böhme, Ronny Hache

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